Außenhandel in SAP

Umsatzsteuer-ID-Prüfung in SAP

M.SecureTrade Umsatzsteuer-ID-Prüfung: USt-IdNr. direkt im SAP-System auf Richtigkeit prüfen

Seit dem 01.01.2010 setzt die Umsatzsteuerbefreiung von Warenlieferungen ins EU-Ausland die Prüfung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) durch das liefernde Unternehmen voraus. Bei Verwendung einer inkorrekten USt-IdNr. kann eine Umsatzsteuerschuld entstehen. M.SecureTrade hilft, die Verpflichtung zur Prüfung zu erfüllen und so Ihre unternehmerischen Risiken zu reduzieren.

Hohe Automatisierung der Umsatzsteuer-ID-Prüfung im SAP-System möglich:

  • Prozess-Überprüfung bei Anlage und Änderungen von Stamm- und Bewegungsdaten
    • Debitoren
    • Kreditoren
    • Rechnungen
    • Aufträge
    • Andere auf Anfrage
    • Transparenter Hintergrund-Modus für unterbrechungsfreie Prozesse
    • Ausgabe eines Info-Popups, z.B bei Anlage von Stammdaten
  • Batch-Überprüfungen für bestehende Stammdaten  
    • Einplanung als SAP-Job
    • Stammdaten können in Paketen überprüft werden

Funktionen des Moduls Umsatzsteuer-ID-Prüfung:

Ihre Vorteile im Überblick:

  • Volle Integration in Ihre SAP-Prozesse, da basierend auf SAP-Technologien
  • Schnelle Nutzung aufgrund der gewohnten SAP-Benutzeroberfläche
  • Entlastung der eigenen Mitarbeiter durch automatisierte Prüfungen
  • Individuelle Anpassungen möglich
  • Zusätzliche Möglichkeit der manuellen Überprüfung der USt-IdNr.
  • Sichere Protokollierung der durchgeführten Prüfungen in Ihrem SAP System
  • Schnelle Implementierung
  • Kombinierbar mit der Sanktionslistenprüfung von M.SecureTrade

Was ist eine Umsatzsteueridentifikationsnummer (USt-IdNr.)?

Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) ist eine eigenständige Nummer, die zusätzlich zur Steuernummer erteilt wird.  Umsatzsteuer-Identifikationsnummern beginnen immer mit einem Länder-Präfix bestehend aus zwei Großbuchstaben, z.B. DE für Deutschland. Darauf folgen bis zu 12 alphanumerische Zeichen.

Wozu brauchen Unternehmen eine USt-IdNr.?

Eine USt-IdNr. benötigen Unternehmer, die

  • Waren in das EU-Gemeinschaftsgebiet liefern (gem. UStG  § 4 Abs. 1, UStG § 6a und UStG § 18a Abs. 6) oder aus dem übrigen Gemeinschaftsgebiet erwerben (Lieferungen i.S.d. UStG § 25b Abs. 2
  • Lieferungen ausführt (innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäfte  i.S.d. UStG § 25b Abs. 2)
  • steuerpflichtige sonstige Leistungen nach § 3a Abs. 2 UStG im übrigen Gemeinschaftsgebiet erbringen, für die der Leistungsempfänger die Steuer schuldet oder sonstige Leistungen eines im übrigen Gemeinschaftsgebiet ansässigen Unternehmers in Anspruch nimmt.

Auf Rechnung über eine innergemeinschaftliche Leistung muss nach UStG § 14a Abs. 1 Satz 1 sowohl die Umsatzsteueridentifikationsnummer des Leistenden als auch die des Empfängers enthalten sein. Fehlt einer Rechnung dieser Inhalt, fehlt der für die innergemeinschaftliche Lieferung notwendige Buchnachweis (UStG § 17a Abs. 2 Nr. 1).

Warum muss die Richtigkeit der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) geprüft werden?

Sie dient der korrekten Anwendung von umsatzsteuerlichen Regelungen im europäischen Binnenmarkt. Der Rechnungssteller muss prüfen, ob die vom Kunden angegebene USt-IdNr. zum Zeitpunkt der Leistungserbringung korrekt ist und zu den übrigen Angaben passt (UStG § 6a). Sie schulden dem Finanzamt die Steuer, wenn ihr Abnehmer falsche Angaben macht und Sie das "bei Beachtung der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns" hätte erkennen können.