Kaeser ergänzt SAP-Funktionalitäten durch Mercoline-Lösung.

Als international tätiges Unternehmen versendet Kaeser täglich hunderte Pakete aus mehreren Logistiklagern an seine Kunden weltweit. Je nach Anforderung werden dafür die Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP) wie z.B. UPS oder DPD bzw. verschiedene Speditionen wie z.B. Schenker genutzt. Bisher gab es weder vom zentralen SAP-System noch vom dezentralen Lagerverwaltungssystem (LVS) eine Anbindung an den wichtigen Paketdienstleister UPS. Daher war der manuelle Aufwand beim Erstellen der Versanddokumente sehr hoch. Umgekehrt standen Kaeser in seinem SAP-System auch keine Tracking-Informationen über den Status der Sendungen zur Verfügung.

Die Logistik- und IT-Verantwortlichen sahen hier ein hohes Optimierungs- und Kosteneinsparpotential. Da die fehlenden Funktionalitäten standardmäßig nicht im SAP-System oder LVS vorhanden waren, entschied sich Kaeser Ende August 2011 für die Mercoline-Lösung M.TransportCommunicator

„An der Lösung von Mercoline schätzen wir vor allem deren konsequente Integration in SAP und die hohe Flexibilität beim Berücksichtigen existierender Abläufe in unserer Versandabteilung. Zudem hat uns die Erweiterbarkeit auf andere Speditionen und Paketdienste überzeugt.“ fasst Rainer Kemmelmeier, IT-Projektleiter Versandprozesse bei Kaeser, die Entscheidung zusammen.

Nach der Entscheidung pro Mercoline ging es dann ganz schnell: Die Implementierung von M.TransportCommunicator im zentralen SAP-System erfolgte im 4. Quartal 2011 innerhalb von wenigen Tagen. Alle erforderlichen Daten für eine Sendung werden heute aus einer Reihe von Quellen, wie Kundenaufträgen und Lieferscheinen, direkt aus dem SAP-System in die KEP-Nachrichten übernommen. Aufgrund der Architektur ist auch der direkte Zugriff auf weitere Daten jederzeit möglich. Im Zuge der Systemeinführung wurde eine RFC-Verbindung (Remote Function Call) zum dezentralen LVS eingerichtet. Beim Zusammenstellen der Sendung können somit sämtliche Packdaten via RFC-Aufruf aus dem LVS abgerufen werden. Das Versand-Barcodelabel wird anschließend automatisch erzeugt und auf den gewünschten Arbeitsplatzdrucker des jeweiligen Packplatzes ausgedruckt.

Schon nach den ersten beiden Tagen war klar: die manuellen Arbeiten an den fünf Packstraßen konnten erheblich reduziert werden. 

Peter Schmidt, IT-Mitarbeiter bei Kaeser, war begeistert „In den ersten beiden Tagen haben wir über 100 Pakete über die Mercoline-Lösung versendet, ohne nennenswerte Probleme. Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit der SAP-Berater von Mercoline.“

Darüber hinaus war es Kaeser sehr wichtig, dass die SAP Standard-Tracking-Tabellen mit den UPS-Statusinformationen versorgt werden, um so Auswertungen – auch im Vergleich zu anderen Transportdienstleistern – vornehmen zu können. Die Track- & Trace-Meldungen werden heute mehrmals täglich mit Hilfe der EDI-Services von Mercoline beim Transportdienstleister elektronisch abgerufen und in das SAP-System von Kaeser eingespielt.

In den nächsten Monaten ist geplant, weitere Paketdienste, wie z.B. Fedex in den USA, und die Spedition Schenker an den M.TransportCommunicator anzubinden. Gleichfalls überlegen die IT-Verantwortlichen von Kaeser, die vorhandene Schnittstelle zum Paketdienstleister DPD, den DPD-Konnektor, vom M.TransportCommunicator abzulösen, um dadurch die Wartungskosten für die Schnittstelle erheblich zu reduzieren.