Wichtige Änderung bei der Prüfung von Umsatzsteuer-Identifikationsnummern ab dem 30. November

Ab dem 30. November 2025 ändert sich die technische Schnittstelle zur Prüfung ausländischer Umsatzsteuer-Identifikationsnummern (USt-IdNr.). Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) stellt die bisherige Schnittstelle außer Betrieb. Unternehmen, die ihre USt-IdNr.-Prüfung digital angebunden haben, müssen ihre Prozesse daher anpassen.

Mit der Umsatzsteuer-ID-Prüfung von M.SecureTrade sind Sie auf diese Änderung bereits vorbereitet. Das Herbst-Update 2025 berücksichtigt die neue BZSt-Schnittstelle automatisch.

Warum ist die Prüfung der Umsatzsteuer-ID so wichtig?

Die Prüfung einer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer ist ein zentrales Element, um umsatzsteuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen korrekt abzuwickeln. Unternehmen, die an Geschäftspartner in anderen EU-Mitgliedstaaten liefern, müssen sicherstellen, dass:

  • der Geschäftspartner tatsächlich unternehmerisch tätig ist,
  • die angegebene USt-IdNr. gültig ist
  • und die Angaben mit den Daten des BZSt übereinstimmen.

Fehlt dieser Nachweis oder wird eine ungültige Nummer verwendet, kann das Finanzamt den steuerfreien Status der Lieferung aberkennen. In diesem Fall können empfindliche Nachforderungen entstehen.

Warum die Automatisierung entscheidend ist

Viele Unternehmen prüfen USt-IdNrn noch manuell über das Online-Portal des BZSt. Das ist nicht nur zeitaufwendig und fehleranfällig, sondern auch kaum nachvollziehbar dokumentierbar. Eine automatisierte Lösung hingegen integriert die Prüfung direkt in den Geschäftsprozess, beispielsweise bei der Stammdatenpflege, Angebotslegung oder Rechnungsstellung.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Revisionssichere Dokumentation der Prüfungen
  • Automatische Warnungen bei ungültigen oder geänderten Nummern
  • Nahtlose Integration in SAP-Prozesse
  • Entlastung der Fachabteilungen durch den Wegfall manueller Prüfungen

Typische Einsatzszenarien in der Praxis

Die M.SecureTrade Umsatzsteuer-ID-Prüfung kann an verschiedenen Stellen im SAP-Prozess eingebunden werden:

  • Kundenanlage: Automatische Validierung der USt-IdNr. beim Anlegen neuer Debitoren
  • Auftragserfassung: Live-Prüfung vor Freigabe eines steuerfreien Auftrags
  • Rechnungsprüfung: Regelmäßige Überprüfung bestehender Geschäftspartner zur Risikominimierung
  • Massentests: Periodische Vollprüfungen aller relevanten Stammdaten

Ab 30. November: Alte Schnittstelle wird abgeschaltet

Das Bundeszentralamt für Steuern hat angekündigt, die bisherige technische Schnittstelle zur Validierung ausländischer USt-IdNrn zum 30.11.2025 außer Betrieb zu nehmen. Ab diesem Zeitpunkt sind Prüfungen nur noch über die neue Schnittstelle möglich.

Unternehmen, die eigene Anbindungen oder Eigenentwicklungen nutzen, müssen daher rechtzeitig sicherstellen, dass diese umgestellt werden.

Mehr dazu erfahren Sie auf der Website des BZSt: www.bzst.de/DE/Unternehmen/Identifikationsnummern/Umsatzsteuer-Identifikationsnummer/AuslaendischeUSt-IdNr/auslaendische_ust_idnr_node.html

Gut vorbereitet mit M.SecureTrade

Mit dem Herbst-Update 2025 wird die M.SecureTrade Umsatzsteuer-ID-Prüfung um die Unterstützung der neuen BZSt-Schnittstelle erweitert. Unternehmen, die diese Lösung nutzen, müssen keine zusätzlichen Anpassungen vornehmen. M.SecureTrade Umsatzsteuer-ID-Prüfung unterstützt neben der Prüfung über die Schnittstelle des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt) auch die Prüfung über die EU-Schnittstelle VIES (Mehrwertsteuer-Informations- und Austauschsystem).

So bleiben Ihre Prozesse auch über den 30. November hinaus rechtskonform, sicher und effizient.

Fazit:

Die Änderung der BZSt-Schnittstelle ist ein weiterer Schritt hin zu modernen und sicheren Datenaustauschprozessen. Wer seine USt-IdNr-Prüfung automatisiert hat, ist klar im Vorteil – insbesondere mit einer Lösung, die sich automatisch an gesetzliche Vorgaben anpasst.

Mit M.SecureTrade bleiben Sie stets compliant und sicher.

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